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Tradition, Innovation und beste Qualität
– für ganzheitliches Wohlbefinden


125 Jahre Erfahrung rund um den Fuß, die Anwendung neuester Erkenntnisse aus der Fuß-Orthopädie, der Gebrauch modernster Fertigungstechnologien sowie der Einsatz innovativer und natürlicher Materialien sorgen dafür, dass Berkemann Aktiv-, Gesund- und Bequemschuhmodelle höchsten Ansprüchen gerecht werden.


Darüber hinaus tragen wir unseren Anteil zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei. In unserer Produktionsstätte in Ungarn verwenden wir für die Schuhfertigung ausschließlich Grundmaterialien aus Europa, wie z. B. Pappelholz aus mitteleuropäischer Forstwirtschaft, schadstofffrei gegerbte Leder sowie lösungsmittelfreie Klebstoffe.

So garantieren wir kurze Wege, schließen Kinderarbeit im Fertigungsprozess aus und halten selbstverständlich europäische Umwelt- und Sozialstandards ein.

All das verstehen wir von Berkemann unter ganzheitlichem Wohlbefinden.


Historie

Es war eine gute Zeit für kreative Köpfe, als Heinrich Ad. Berkemann 1880 nach Hamburg kam: Hier wie überall in Deutschland entstanden in der Gründerzeit viele neue Betriebe. Als Schuhmachergeselle hatte er bei verschiedenen Meistern die Fertigkeiten und Geheimnisse seines Handwerks erlernt – und am 8. Juli 1885 meldete er im Gewerbebüro der Hansestadt seinen eigenen Betrieb an. So beginnt eine der erfolgreichsten deutschen Unternehmensgeschichten.

Sein Anspruch, nicht nur schöne, sondern auch bequeme und gut passende Schuhe zu fertigen, sprach sich schnell herum.
Und zur Qualität gesellte sich bald Erfindergeist: Mit der ersten serienmäßig hergestellten orthopädischen Einlage sorgte Heinrich Ad. Berkemann während der Hamburger Schuhmacher-Fachausstellung 1903 für Furore. Sein Betrieb war damit der erste Fußbrückenlieferant der Welt.

Das Geschäft wuchs rasant. Aus der Werkstatt wurde bald ein kleiner Betrieb, man beschickte Ausstellungen, erhielt Preise für diverse Fußbrückenmodelle und lieferte ins Ausland.

Als erster Lehrling wurde ab 1911 Walter Berkemann im Betrieb seines Vaters ausgebildet. Bald darauf kam auch sein jüngerer Bruder Hans in den Betrieb, der vorher eine kaufmännische Ausbildung absolviert hatte. Walter und Hans übernahmen nach dem Tod ihres Vaters 1923 die Geschäfte und führten das Unternehmen durch die schwierigen Nachkriegsjahre und die Zeit der Weltwirtschaftskrise.

Die Firma Berkemann blieb trotz aller Schwierigkeiten ein aufstrebendes Unternehmen, gab mit der „Brücke“ ab 1932 sogar eine eigene Firmenzeitung heraus. Man bezog ein siebenstöckiges Büro- und Fabrikhaus in der Gerhofstraße, über dem fortan der Namenszug BERKEMANN prangte. Dank der geglückten Kombination von technischer Begabung und kaufmännischem Geschick befand sich die Firma auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder auf einem guten Weg.

Berkemann wurde Teil des deutschen Wirtschaftswunders der 1950er Jahre. Die Originalsandale erwies sich als der erste Kassenschlager der Firmengeschichte und markierte in wirtschaftlicher wie schuhfachmännischer Hinsicht einen Vorstoß in neue Dimensionen. Mit der Originalsandale werden anfänglich Umsatzsteigerungen von bis zu fünfzig Prozent erwirtschaftet. Auf ungezählten Werbeplakaten, in Hunderten Anzeigen und sogar im Fernsehen ist die Berkemann-Sandale präsent. In ihr posieren schwedische Prinzessinnen und deutsche Olympioniken, Schlagerstars und andere Prominente.

Neben der Originalsandale entwickelt sich auch der Toeffler zu einem Klassiker. Mit seiner dicken Sohle aus leichtem Pappelholz sorgt er seit 1964 für ein optimales Fußklima

Bereits 1970 konnten sich die Mitarbeiter über 25 Millionen verkaufte Paare der Berkemann-Sandale freuen. Es war das Jahr, in dem das Unternehmen in Steinalben in der Pfalz erstmals außerhalb von Hamburg ein Werk errichtete. Aufgrund des Erfolgs von Originalsandale und Toeffler entstanden bald weitere Produktionsstätten, unter anderem in Österreich und Lateinamerika.

In den 1980er Jahren hält auch bei Berkemann die Computertechnik Einzug in das Arbeitsleben und die Produktion – und das ultimative Schwergewicht der Berkemann-Werbung wird entwickelt: der Haribo-Toeffler! Ebenso genussvoll kam das zweite Erfolgsmodell dieser außergewöhnlichen Werbekooperation mit der HARIBO GmbH und Co. KG daher: die 1,5 kg Dose Gummibären, korrekter gesagt: der Gummi-Toeffler.

Anno 2005 beginnen die Vorbereitungen für den Umzug nach Zeulenroda. Der neue Standort bietet nicht allein ein neu erbautes Logistikzentrum, das einen effizienteren Versand der Schuhe garantiert. Die Berkemann-Mitarbeiter können sich zudem auf die Kernbereiche Entwicklung, Vertrieb und Kundenbetreuung konzentrieren, da unter dem Dach der Bauerfeind AG, die hier ihren Stammsitz hat, verschiedene Abteilungen vereint sind. Derart neu aufgestellt, erkennt man schnell das große Markenpotenzial von Berkemann im modischen Bequem- und Gesundschuhbereich und bezieht, damit sich das Potenzial voll entfalten kann, im Oktober 2007 als eigenständiges Unternehmen die neuen, eigenen Firmenräume in der Greizer Straße. In den Geschäftführungsräumlichkeiten im renovierten, denkmalgeschützten Gebäude der ehemals Römpler'schen Strumpfwirkerei beginnt für das nun wieder selbstständige Unternehmen ein neues Firmenkapitel. Thomas Bauerfeind übernimmt die Mehrheitsgeschäftsführung und setzt bereits bei der neuen Kollektion den Schwerpunkt auf die Kernkompetenzen von Berkemann: Tradition, Innovation und beste Qualität für ganzheitliches Wohlbefinden.

Doch das erklärte Ziel von Berkemann bleibt es, weiterhin das Vertrauen der Kunden zum bewährten Produkt zu erhalten, neue Märkte zu erschließen, innovative Produkte anzubieten und damit eine deutsche Traditionsmarke erfolgreich durch das 21. Jahrhundert zu führen.

Und auch im Jubiläumsjahr 2010, in dem Berkemann sein 125-jähriges Firmenbestehen mit einem großen Kunden-Event und über 600 Gästen in Hamburg feierte, rüstete man sich weiter für die Zukunft. So investierte Berkemann im Sommer rund 1,3 Mio. EURO in eine eigene PU-Sohlenschäummaschine und beschreitet damit weiter den Weg des konsequenten Insourcings, an dessen Ende die „Produktion aus einer Hand“ stehen soll. Abgeschlossen wurde dieses ereignisreiche Jahr dann mit der Übernahme des Tuttlinger Traditionsschuhherstellers Solidus, welche mittelfristig, strategisch und operativ, die Marktstellung von Berkemann stärken wird.  Beide Firmen bleiben mit ihren jeweiligen Marken an ihren Standorten erhalten und setzen zukünftig auf Synergie-Effekte, z. B. im Bereich der Sohlenproduktion, dem gemeinsamen Einkauf von Grundmaterialien und setzen darauf weitere für beide Marken sinnvoll erscheinende Prozesse zu erkennen und umzusetzen.

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